Kinderwelten - Engelwelten

Krabbelgruppe in Chemnitz - Wissenswertes über Kinder, Erziehung und all die "Familienthemen" - Nettigkeiten - Neuigkeiten - Termine

Seit 2008 leite und konzipiere ich von mir gegründete Eltern-Kind-Gruppen. Die gemeinsam mit den Eltern initiierten Diskussionspunkte finden neben anderen mir wichtigen pädagogischen Themen in diesem Web- Blog den nachhaltigen Zugang zu weiteren interessierten Familien.

Ihr dürft gerne mitmachen!

Ihr dürft mir gerne Ergänzungen schicken, wenn ihr habt.
Als Mitautoren seid ihr natürlich auch willkommen.
Also wenn ihr zu einem Ereignis, bei dem Ihr dabei ward Fotos habt oder selbst einen Artikel schreiben möchtet, dürft ihr das gerne tun.
Dafür schickt mir den Artikel zu und ich poste ihn hier rein.
Wir würden uns sehr freuen!

Generell gilt: Wer mehr gibt bekommt auch mehr!
Also auch schön viele Kommentare schreiben :-)

Mittwoch, 9. Juni 2010

Babys erste Schuhe


 Sieben Irrtümer über Babys erste Schuhe

12.03.2009 - 14:22 UHR
Quelle
Strecken uns Babys ihre kleinen Füßchen hin, ist unser erster Gedanke: Eigentlich eine Schande, die niedlichen kleinen Zehen mit den Miniatur-Nägelchen in klobigen Tretern zu verstecken.

Und tatsächlich machen sich viele Eltern schon viel zu früh Gedanken um den ersten Schuh ihres Kindes: Wie soll er sitzen? Wie robust muss er sein? Welche Preisspanne ist normal?
Wichtige Fragen, die aber bis zu den ersten Schritten des Nachwuchses problemlos unbeantwortet bleiben können. Denn es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass

Sonntag, 23. Mai 2010

Wer Schmetterlinge lachen hört...

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiss, wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein
ungestört von Furcht,
die Nacht entdecken.

Der wird zur Pflanze, wenn er will,
zum Tier, zum Narr, zum Weisen,
und kann in einer Stunde
durchs ganze Weltall reisen.

Er weiss, dass er nichts weiss,
wie alle andern auch nichts wissen,
nur weiss er was die anderen
und er noch lernen müssen.


Wer in sich fremde Ufer spürt,
und Mut hat sich zu recken,
der wird allmählich ungestört,
von Furcht sich selbst entdecken.
Abwärts zu den Gipfeln
seiner selbst blickt er hinauf,
den Kampf mit seiner Unterwelt,
nimmt er gelassen auf.

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiss wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein,
ungestört von Furcht,
die Nacht entdecken.

Der mit sich selbst in Frieden lebt,
der wird genauso sterben,
und ist selbst dann lebendiger,
als alle seine Erben.

Freitag, 19. Februar 2010

Krabbelpause

Hallo Krabbelfreunde und Krabbelinteressierte,

unsere Krabbelgruppe macht vorerst eine Pause. Wir sind nicht mehr genug Stammkrabbler.
Rosalie ist mit Mama und Papa für ein halbes Jahr in Warschau (Hut ab und viel Glück!) und Mia- Monalisa hat ihren Schlafrythmus so eingestellt, dass sie genau zur Krabbelzeit ihren Vormittagsschlaf macht. Sollten demnächst unerwartet einige Anfragen kommen, geht es natürlich wieder weiter.
Ansonsten starten wir dann eben Ende Herbst mit den Kleinsten.
Allerdings abhängig davon, wie sich mein jüngstes Kind so auf dieser Welt einlebt und zurechtfindet :-)

Liebe Grüße, eure Katja

Sonntag, 17. Januar 2010

Achtsame Kommunikation mit Kindern

Wie erkenne ich, wer ich bin?

Ich erfahre von dir, wer ich bin.
In deinen Augen sehe ich mich widergespiegelt.
Aus deiner Stimme höre ich, wie du mich siehst.
Du bist der Spiegel in den ich blicke und der das
Bild meiner selbst formt.
Ich spüre, wie du mich hältst,
und durch deine Berührungen
fühle ich meine Gestalt, meine Form.
Und wenn mir gefällt, was ich sehe
in deinen Augen
in deiner Stimme
in deiner Berührung,
antwortet mein Herz und öffnet sich.
Und wenn es sich immer weiter öffnet,
wächst es und wächst es,
bis ich mich als eigenständig erkenne.
Dieses eigenständige Selbst - wiederum-
kann dir die Liebe erwiedern.
Weil du mich gelehrt hast, wer ich bin
und das ich geliebt werde.

(Zitat: Mit Kindern wachsen-Zeitschrift)

AUS LIEBE ZU UNSEREN KINDERN: BEZIEHUNG STATT ERZIEHUNG !!!!

Habe mal wieder gestöbert und folgendes im Netz gefunden. Ich kenne es schon, möchte es euch aber auf KEINEN Fall vorenthalten.

... weil wir nur durch echte Beziehung unsere Kinder auch zu sozial-gesunden Menschen heranreifen lassen können und herkömmliche Erziehung dabei immer öfter überflüssig wird!

Jesper Juul zu Beziehung statt Erziehung

Auszüge aus einem ORF Interview vom Okt. 2007

Der dänische Familientherapeut hob bei seinem Vortrag in der Reihe "Wertvolle Kinder" im ORF-Funkhaus in Dornbirn (Oktober 2007) drei Kompetenzen = Fähigkeiten = Eigenschaften von Kindern besonders hervor:

1. Die Reaktionen und Verhaltensweisen der Kinder sind immer sinnvoll.

2. Kinder werden mit sozialen Fähigkeiten geboren, sie sind nicht egoistisch.

3. Kinder können verantwortlich sein.

Kinder sind wie Erwachsene: "Dass Kinder kompetent sind, heißt, sie sind wie Erwachsene".

Gefahr, dass Kinder "zu viel kooperieren": Eine Gefahr sieht Jesper Juul darin, dass Kinder "zu viel kooperieren". D. h. sie machen das, was Eltern und Erzieher wünschen und wollen; sie sagen ja, statt nein, weil sie geliebt werden wollen. Wenn ein Kind verhaltensauffällig oder psychosomatisch krank wird, dann ist das ein Hinweis, dass es zu lieb, zu brav, zu nett war und dass diese Einseitigkeit beginnt, weh zu tun. Jesper Juul zeigt dies am Beispiel des 5 ½-jährigen Niels, der in einer sog. Patchwork-Familie aufwächst.

Weitere Aussagen von Jesper Juul sind:

Kinder lernen nicht durch Erziehung, sondern durch Beziehung. Doch "heute ist Erziehung zu einem Leistungssport geworden" sagt Jesper Juul und fügt hinzu: "Damit können die Eltern aufhören!"

Die Idee, Kindern ein Paradies zu schaffen, ist für Jesper Juul "eine schlechte Idee, denn Kinder müssen frustriert werden".

Die Forderung, den Kindern Grenzen zu setzen, hält der dänische Familientherapeut und Bestsellerlautor für eine neue Religion, die "ein Wahnsinn ist".

Eltern sollten für Kinder zwar wie ein Leuchtturm sein, aber nicht perfekt und fehlerfrei. "Perfektion, das ist die reine Hölle".


Und :
Früher oder später hat jedes Kind eine oder mehrere Trotzphasen, Wutausbrüche etc.
Man sollte dabei niemals aus den Augen verlieren, dass auch schlechte und unschöne Gefühle zum Leben dazugehören. Sie sind sogar wichtig! Das Leben ist nicht immer "Sonnenschein". Das Leben hält für unsere Kinder noch viel Frust, Schatten, Wut, Enttäuschungen, Trauer und Ärger bereit. Wir können sie nicht davor beschützen. Das dürfen wir auch gar nicht! Sie müssen lernen, auch damit umzugehen. 
Früher (und leider auch heute noch oft) hört man dann: 
"Du musst das Kind austoben lassen." 
oder
"Hör jetzt auf zu weinen! / Wenn du jetzt nicht aufhörst mit weinen, dann... (gehe ich.)"  
Aber müssen unsere Kinder immer fröhlich sein? Sind schlechte Gefühle denn etwas schlimmes? Darf man sich nicht auch mal unglücklich fühlen und es auch zeigen?
Gerade Kinder, die noch nicht sprechen können oder deren Wortschatz einfach noch nicht das fasst, was sie uns eigentlich sagen wollen.  
Kinder brauchen uns. Sie müssen sich gefühlt und angenommen fühlen. Man darf ihnen ihre schlechten Gefühle nicht verbieten! 
Dann lernen sie nur, sich zu verstellen, im Kämmerchen zu weinen und das niemand erfahren darf, wenn es einem schlecht geht.
Niemals!

Begleitet eure Kinder durch Ihre Wut und Ihrer Frust. 
Spiegelt ihnen, dass ihr ihre Gefühle akzeptiert und es in Ordnung ist, sie zu haben.
Seid körperlich und geistig präsent und bereit.
Wenn sie ihr Chaos geordnet haben und sich in ihrer Wut angenommen fühlen, werden sie sich schneller beruhigen und dann den Trost und die Geborgenheit in euren Armen suchen (und finden!). 
Ihr seid der Hafen.  Von euren liebenden Armen werden sie wieder gestärkt und aufgetankt durchstarten können (siehe Bindungsmail).Mit der Gewissheit, das ihr Schiff, wenn es in einen Sturm gerät oder ins wanken kommt, in euren Armen und in eurem Herzen immer einen verständnisvollen und liebenden Hafen findet.
Eure Katja